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Die Anfänge der Spiel-i-otheken in Schleswig-Holstein

Die Spieliotheksidee ist nicht so neu, wie viele glauben. Bereits in den 30er Jahren entstanden in den USA die ersten Spieliotheken. Von Amerika aus fasste die Idee auch in Europa Fuß.

In Quickborn wurde die Idee der Spieliothek von einer Lehrerin entwickelt. Als Mutter zweier Kinder hatte sie die Erfahrung gemacht, daß Kinder nur eine bestimmte Zeit mit neuem Spielzeug spielen und es dann in die Ecke legen. Dieses oft sehr teure Spielzeug war noch völlig in Ordnung und es blieb nur die Möglichkeit, es zu verschenken oder zu verkaufen.

Warum sollte man mit Spielen nicht das gleiche machen wie mit Büchern in der Bibliothek?

Die Idee wurde als Pilotprojekt im Souterain einer Grundschule realisiert. Nach und nach wurden diese in Eigeninitiative ausgebaut und konnten für die erste stationäre Spieliothek genutzt werden. Über die Presse wurde die Idee bekanntgegeben und zur Abgabe von nicht mehr benötigten Spielen und gut erhaltenem Spielzeug aufgerufen.

Am 18. April 1971 wurde die Spieliothek offiziell eröffnet und am 26. August 1971 der Verein “Spieliothek Quickborn eV” gegründet. Im Mai 1973 bemühte sich die Spieliothek um die Anerkennung als Modell der offenen Jugendarbeit des Landes Schleswig-Holstein. Im Winter 1973 erfolge die Anerkennung.

Am 10.04.1975 wurde dann für die ländlichen Gegenden die “Spieliothek mobil eV” in Barmstedt gegründet und 1979 eine zweite mobile Spieliothek in Mölln.

In den folgenden Jahren wurden in Schleswig-Holstein eine ganze Reihe von Spieliotheken nach diesen Vorbildern gegründet.