Idee und Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Spieliotheken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Spieliotheken des Landes. Ihr gehören zur Zeit 18 Spieliotheken als Mitglieder an. Im Lande gibt es allerdings erheblich mehr Spieliotheken, die sich bisher noch nicht der LAG angeschlossen haben.

Die LAG wurde am 15. Mai 1979 in Raisdorf bei Kiel gegründet. Die Arbeitsgrundlage beschreibt die Aufgaben wie folgt:

1. Die LAG will das Spiel der Kinder und Jugendlichen fördern. Dies geschieht vor allem durch die Arbeit der Mitgliedsspieliotheken vor Ort. Allerdings kann die LAG, vertreten durch eine der mobilen Spieliotheken, auch selbst Spielaktionen veranstalten.

2. Die LAG wirbt für die Verbreitung der Spieliotheken im Lande. Ziel ist es, daß jede Gemeinde und jede Stadt möglichst eine eigene Spieliothek errichtet. Die Werbung erfolgt durch Vorträge und Informationsveranstaltungen, insbesondere durch Vorstellungsbesuche der LAG in Orten ohne eigene Spieliothek.

3. Die LAG intensiviert die Kontakte der Spieliotheken untereinander und fördert den Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Dies erfolgt durch regelmäßig stattfindende Treffen und Veranstaltungen. Bei diesen Veranstaltungen werden Informationen und Erfahrungen über die eingesetzten Spielmittel ausgetauscht, Beratungen über die Entwicklung auf dem Spielmarkt durchgeführt und gegenseitige Hilfen vereinbart. Zum anderen werden regelmäßige Informationsbriefe erstellt, die an alle Spieliotheken verschickt werden.

4. Die LAG führt Seminare durch, die das Ziel verfolgen, die fast ausschließlich ehrenamtlichen  Mitarbeiter zu unterstützen und weiterzubilden.

5. Die LAG pflegt Kontakte zu anderen Organisationen, die landesweit in der Jugendarbeit tätig sind. Hier sind vor allem die Zusammenarbeit in der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung und Verbindungen zum Landesjugendamt zu nennen. In diesen Bereich fallen aber auch Bemühungen, mit den Bibliotheken des Landes zu Absprachen zu kommen, um vorwiegend in kleineren Gemeinden ein breites Angebot im kulturellen Bereich zu sichern.